Nachdem die Sindelfinger Regionalligavolleyballer am zweiten Januar Wochenende noch einen souveränen 3:0-Sieg gegen den USC Konstanz feiern konnten standen die Schützlinge von Trainer Hadi am vergangenen Wochenende einem ganz anderen Kaliber gegenüber. Dem Tabellendritten aus Botnang hatte man in der Hinrunde noch einen harten Kampf geliefert, jedoch standen die Vorzeichen auf Grund von Krankheiten und Urlauben für das Rückspiel nicht unbedingt auf Sieg.

Der Begin des ersten Satzes war auf beiden Feldseiten von Nervosität geprägt. Die Annahme der Sindelfinger suchte unter der Führung von Aushilfslibero Nico Holze noch nach der Abstimmung und der Block der Botnanger war hier und da noch löchrig. Schnell fand der VfL aber die Abstimmung in der Annahme, so dass Zuspieler Conrad Darmer aus dem Vollen schöpfen konnte. Aber auch der ASV zog sein schnelles Spiel aus einer soliden Annahme auf, besonders den Schnellangriff über die Mitte konnte der Block des VfL nicht stoppen. Bis zum Spielstand von 17:19 waren die Sindelfinger stehts in Schlagdistanz, in der Crunchtime zeigte sich aber der fehlende Trainingsstand und leichte Eigenfehler ermöglichten es den Gastgebern Satz 1 einzutüten.

Trainer Hadi hatte keinen Grund für Auswechslungen und gab nur ein paar Änderungen in der Blockabwehr mit in den zweiten Durchgang. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe wobei die Gäste es schafften einen 2-Punkte Vorsprung zu erspielen und diesen bis zum 18:16 auch verteidigten. Einen kleinen Schreckmoment erlebten die mitgereisten Anhänger der Sindelfinger als Topangreifer Sven Metzger nach einem Angriff einen leichten Krampf in der Wade verspürte, nach einer kurzen Pause ging es aber sofort mit Vollgas weiter. Leider hatten der ASV ein paar Kohlen mehr im Keller. Mit einer starken Aufschlagserie und krachenden Blocks holten Sie sich den zweiten Satz doch noch mit 25:18.

Im dritten Satz konnte auf Seiten des VfL nicht mehr an die starken Leistungen aus den ersten beiden Sätzen angeknüpft werden. Die Gastgeber zogen nun ihr gefürchtet schnelles und stabiles Spiel auf und stellten schon zur Mitte des Satzes, mit einem komfortablen 8-Punkte Vorsprung, alle Weichen auf Sieg. Ein aufbäumen der Sindelfinger blieb leider aus.

Außenangreifer Jonathan Unger fasste den Spieltag treffend zusammen: „Am Ende geht der Sieg in dieser Höhe schon in Ordnung. Wir hatten leider Pech in unserer Vorbereitung auf diesen Spieltag mit Krankheiten und Urlauben. Die nächsten Aufgaben werden nicht leichter aber wir werden alles dafür geben diese Partien zu gewinnen!“

Schon nächstes Wochenende haben die Herren 1 des VfL Sindelfingen die zweite Mannschaft des VfB Friedrichshafen zu Gast. Gegen die Volleyballer vom Bodensee hatte es in der Hinrunde eine deftige 0:3-Klatsche gegeben. Das Spiel findet am Samstag um 20:00 Uhr in Sporthalle Stadtmitte statt, Eintritt ist wie immer frei.

Samstagabend 20Uhr Sporthalle Stadtmitte: Primetime für die Regionalligavolleyballer des VfL Sindelfingen. Zu Gast die 2te Garde der Georgii Allianz Stuttgart. Die Stuttgarter sind gespickt mit ehemaligen Bundesligaspielern und vor allem durch ihr Stellungsspiel und ihre Erfahrung ein unangenehmer Gegner was auch die Sindelfinger zu spüren bekamen.

Verschlafener Anfang

Der erste Satz hatte noch nicht mal richtig angefangen da lagen die Spieler von Trainer Ahmad Hadi schon mit 1:7 hinten. Niemand mochte seinen Augen richtig trauen. Die Aufschläge der Gäste flogen dem Annahmeriegel um Routine Alex Haas nur so um die Ohren, wodurch es Zuspieler Conrad Darmer schwer fiel seinen Angreifern ein leichtes Match-up im Block zu bescheren. Ohne hin ein schwieriges Unterfangen bei den hochgewachsenen Stuttgartern. Beim Stand von 4:11 waren beide Auszeiten schon weg und der VfL hatte auch schon zwei Mal gewechselt. Leider brachten weder die Ansprachen noch die aufmunternden Gesänge der Ersatzspieler den gewünschten Effekt, zu abgeklärt und effektiv spielten die Landeshauptstädter. Erst zum Satzende ließen man es lockerer angehen was wiederrum auf Seiten des VfL zu einem kleine Zwischenspurt animierte und man nochmal etwas Boden gutmachen konnte doch von Anfang an war klar das in diesem Satz nichts mehr zu holen war, was sich so auch im Ergebnis wiederspiegelte (16:25).

Mit purem Willen zum Satzgewinn

Mit einem weiteren Wechsel auf der Außenposition startete der VfL auf Augenhöhe in den zweiten Satz. Der eingewechselte Jannik Reich wusste durch kluge Angriffe und positive Stimmung zu gefallen. Es entwickelte sich eine hitzige Partie mit wildumkämpften Ballwechseln. Eine starke Aufschlagserie durch Sven Metzger brachte die erste deutlichere Führung für die Hausherren mit sich. Anschließend zeigten die Gäste aber wieder warum Sie auch den bis dahin ungeschlagenen Ligaprimus aus Botnang bezwangen. Mit überragendem Stellungspiel in der Abwehr, was die Angreifer des VfL nahe an die Verzweiflung brachte kämpften sich die Stuttgarter wieder heran. In der Crunchtime konnte sich Zuspieler Chris Cartano aber auf die Annahme verlassen und die Mittelangreifer do Nascimento und Dörr zeigten sich hellwach im Angriff und im Block. Unter dem Jubel der Zuschauer wurde Satz 2 gewonnen. (26:24)

Von der Sonnen- zurück in die Schattenseite

Die positiven Emotionen aus dem gewonnenen Satz hielten leider nicht sehr lange. Zu schnell geriet man in alte Gewohnheiten. Annahme und die sehr inkonstanten Aufschläge brachten wieder früh den Genickbruch im dritten Satz. Erschwerend kam hinzu das Fortuna kein Sindelfinger war. Bezeichnen ein Ballwechsel zur Mitte des Satzes als der VfL mehrmals in der Abwehr ausgezeichnet reagierte und das Spielgerät am Leben hielt ehe eine leichte Netzberührung den Ballwechsel zugunsten der Gäste beendete. Kräftezerrend auch die Tatsache das der Ball für jeden Sindelfinger Punkt ca. 3 Mal ins gegnerische Feld gedroschen wurde bis endlich mal ein Punkt dabei raussprang. Hier zeigte sich der große Unterschied der beiden Mannschaften. Die Gäste spielten ruhig und verließen sich auf ihre Erfahrung wohin gegen die Sindelfinger zu oft überhastet agierten und sich so selber im Weg standen (19:25).

Kampfgeist gebrochen

Satz 4 ist schnell erzählt. Die Neckarstädter agierten weiterhin unbeirrt und zeigten effektiven Volleyball nach Lehrbuch. Auf Seiten des VfL viele lange Gesichter die nicht glauben konnten was geschah. Weitere Wechsel zeigten nur kurz Wirkung, zu schnell schaffte es der Stuttgarter Block sich auf neuen Angreifer einzustellen. Im Endeffekt ist das Endergebnis des Satzes etwas zu deutlich, jedoch geht der Spielgewinn zurecht nach Stuttgart.

Einmal schütteln bitte!

„Nächste Woche zeigen wir ein anderes Gesicht“, prophezeit Kapitän Metzger nach dem Spiel. Das sollte auch unbedingt passieren, denn nächsten Samstag kommt der SSC Karlsruhe nach Sindelfingen. Gegen die Fächerstädter hatte man im ersten Saisonspiel einen sicheren 3:0-Sieg nur ein 3:2-Sieg eingefahren. Alle auf Seiten des VfL Sindelfingen sind also gewarnt ihr bestes Volleyball zu zeigen um das Kalenderjahr mit einem Sieg zu beenden.

Spielbeginn gegen den SSC ist um 20 Uhr, Eintritt ist wie immer frei.

 


VfL Sindelfingen: Thomas Dörr, Jeferson do Nascimento, Isidoros Dimitroudis, Magnus Irion, Martin Tischhäuser, Jonathan Unger, Alex Haas, Jannik Reich, Thomas Meyer, Sven Metzger, Christian Cartano, Conrad Darmer, Trainer: Ahmad Hadi

Nach einem spielfreien Wochenende und vollbesetzten Trainingseinheiten fuhren die Regionalligavolleyballer des VfL Sindelfingen nach Fellbach zum Tabellenletzten. Auf dem Papier eine leichte Aufgabe aber Vorsicht war geboten, die Fellbacher hatten ihr letztes Spiel gegen den VfB Friedrichshafen nur knapp mit 2:3 verloren.

Stabile Annahme und starker Metzger

Hochkonzentriert und mit stabiler Annahme begann der erste Satz zu Gunsten des VfL. Der wiedergenesene Libero Magnus Irion zeigte eine gute Leistung und servierte die Annahme punktgenau zu Zuspieler Conrad Darmer der wiederrum aus dem Vollen schöpfen konnte und vor allem die Mittelangreifer Nascimento und Dörr mit Bällen versorgte. Als dann auch noch Sven Metzger mit einer Aufschlagserie glänzte war der erste Satz nur noch Formsache. Mit einem wuchtigen Hinterfeldangriff beendete Thomas Meyer den ersten Satz. (25:16)

Mit Aufschlagdruck zum Satzgewinn

Trainer Hadi hatte keine Gründe zu wechseln und mit der gleichen Starting-Six wurde dort weitergemacht wo man in Satz eins aufgehört hatte. Block und Feldabwehr harmonisierten stark und die entschärften Angriffe wurden gezielt in Punkte umgemünzt. Den größten Anteil am zweiten Satzgewinn hatte allerdings das Aufschlagspiel der Sindelfinger, war es im ersten Satz noch Sven Metzger so zog im zweiten Satz Thomas Meyer, angestachelt durch die verhöhnenden Kommentare der Zuschauer mit einer starken Aufschlagserie nach. Beim Satzball zum 25:15 verstummten jede Wege Kommentare von den Zuschauerrängen.

Ein Satz zum vergessen

In Satz drei zeigte sich leider wieder das große Manko der diesjährigen Saison der Volleyballer des VfL: Die Konstanz. War die Annahme in den ersten beiden Sätzen noch tadellos so fehlerbehaftet war diese im dritten. Die Hausherren hatten nichts mehr zu verlieren, dies merkte man an der Risikobereitschaft bei den Aufschlägen. Beim Stand von 6:13 hatte Trainer Hadi schon beide Auszeiten verbraucht und zwei Mal gewechselt. Als dann auch noch der Block des SV Fellbach zupackte waren die Gedanken schon beim nächsten Satz.

Mit Wut im Bauch zum Sieg

Es schien als würde ein Ruck durch die gesamte Mannschaft gehen, man hatte schon im ersten Saisonspiel ein 2:0 fast verspielt doch diesmal sollte es nicht wiedergeschehen! Mit wieder erstarkter Annahme und viel Wut im Angriff entwickelte sich ein enges Spiel. Beim Stand von 15:15 starteten die Sindelfinger einen Zwischenspurt und holten sich die nächsten 4 Punkte. Doch die Fellbacher gaben sich noch nicht geschlagen und kämpften sich noch einmal ran. Der Matchball durfte Thomas Dörr verbuchen mit einem krachenden Einerblock setzte er dem Spiel ein Ende.

„Das wir nach dem schwachen dritten Satz den vierten wieder mit erhobenem Kopf gespielt haben und uns drei Punkte für die Tabelle sichern konnten ist extrem wichtig gewesen“, resümierte Trainer Hadi.

Ein schweres Spiel steht bevor

Nächste Woche Samstag geht es um 20 Uhr in der Heimmischen Sporthalle Stadtmitte gegen den Nachbarn aus Stuttgart. Die Stuttgarter haben aufhorchen lassen mit einem Sieg gegen den klaren Titelfavoriten aus Botnang.

 


VfL Sindelfingen: Conrad Darmer, Chris Cartano, Thomas Dörr, Jefferson do Nascimento, Sven Metzger, Magnus Irion, Isidoros Dimitroudis, Martin Tischhäuser, Nico Holze, Thomas Meyer, Julian Bubek, Jonathan Unger, Trainer: Ahmad Hadi

Am vergangenen Samstag begrüßte das Team von Trainer Hadi die Gäste der SG MADS-Ostalb in der Sporthalle Stadtmitte. Die Gäste kamen dezimiert nach Sindelfingen doch boten gerade in den ersten beiden Sätzen einen harten Kampf.

Mit kühler Schnauze zum Satzgewinn

Anders wie gewohnt verschliefen die Mannen um Kapitän Sven Metzger nicht den Beginn des Satzes und beim Stand von 5:5 waren schon die ersten engen Ballwechsel gespielt. Auf Seiten der Gäste glänzte vor allem die Annahme, wodurch die Mittelangreifer stark in Szene gesetzt wurden. Bei den Hausherren zeigten sich die Außenangreifer Meyer und Holze in guter Form und beförderten das Spielgerät gekonnt ins gegnerische Feld. Leider schliche Sie zum Ende des Satzes der Fehlerteufel ins Spiel des VfL so dass Trainer Hadi reagierte und Chris Cartano die Zuspielerposition bezog. Der Wechsel fruchtete zunächst nicht wir gewollt doch mit einer Energieleistung aus allen Mannschaftsteilen konnte der Satz noch mit 27:25 gewonnen werden.

Anfang pfui, Ende hui

Was in den ersten zehn Ballwechseln des zweiten Satzes durch die Köpfe der Spieler und Zuschauer ging kann wohl niemand beschreiben. Jeder hoffte auf ein weiter stabiles Spiel wie zum Ende des ersten Satzes aber die Gäste von der Ostalb hatten andere Pläne. Mit starken Aufschlägen und weiterhin stabiler Annahme war schnell ein 6-Punkte Vorsprung erspielt. Beim Stand von 2:8 hatte Trainer Hadi schon beide Auszeiten verpulvert und einige Auswechslungen vorgenommen. Nur schleppend schafften es der VfL den Vorsprung der SG zu minimieren. Die Stimmung auf der gut gefüllten Tribüne wurde immer besser und euphorischer je näher man dem Ausgleich war. Mit einem krachenden Mittelangriff war der Ausgleich zum 20:20 geschafft. Im Anschluss hielten beide Mannschaften ihr Sideout. Durch Unkonzentriertheiten und Streitigkeiten mit dem Schiedsgericht verloren die Gäste kurzfristig den Fokus, dies wurde umgehende durch den VfL bestraft und der Satz ging mit 28:26 nach Sindelfingen.

Leere Tank bei den Gästen

Der zweite 3:0 Sieg der Saison schien greifbar nahe, doch das dachte man auch schon bei anderen Spielen in dieser Saison und so gingen die Spieler des VfL weiter konzentriert in den dritten Satz. Schnell zeigte sich aber, dass der Tank bei den Gästen nur für die ersten beiden Sätze gereicht hat. Die Annahme begann zu schwächeln und die Angriffe fanden ein ums andere Mal den Weg in den Sindelfinger Block. Mit präzisen Aufschlägen und weiterhin wuchtigen Angriffen wurden der SG der Zahn gezogen und der zweite 3:0 Erfolg war unter Dach und Fach.

Spielfrei dann Fellbach

Das nächste Wochenende hat die Erste des VfL Spielfrei und am 30.11 trifft man auf die Zweite des SV Fellbach. Die Fellbacher haben bislang die rote Laterne inne doch sollte die Mannschaft nicht unterschätzt werden, da auch bundesligaerfahrene Spieler in den Reihen des SV auftauchen können.

 


VFL Sindelfingen: Darmer, Cartano, Metzger, Meyer, Holze, Bubek, Dimitroudis, do Nascimento, Dörr, Irion, Reich, Trainer Hadi