Hallo liebe Mitglieder,

wegen des Coronavirus COVID-19 ist sowohl die Jahreshauptversammlung als auch der Beachaufbau verschoben. Sobald ein neuer Termin möglich ist, werden wir euch informieren.
                                                                                                                                                         

Sportliche Grüße

Der Vorstand

Die Vorzeichen der Partie gegen den Tabellenzweiten aus Freiburg standen unter keinem guten Stern für die Regionalligavolleyballer des VfL Sindelfingen. Trainer Hadi musste mit vielen Verletzungen/Krankheiten und einer langen Anreise klarkommen und versuchte seine Spieler dementsprechend „heiß“ zu machen vor dem Spiel.

Satz 1: zu viele Eigenfehler

Mit Chris Cartano, Thomas Meyer und Jannik Reich standen gleich drei ehemalige Spieler des USC Freiburg in der Starting-Six des VfL. Leider konnte sich die Wiedersehensfreude nicht positiv auf das Aufschlagspiel der Sindelfinger auswirken. Viele Aufschlagfehler und unnötige Angriffsfehler machten es den Hausherren leicht einen komfortablen Vorsprung zu erspielen der im zwischenzeitlichen 13:19 gipfelte. Der USC hatte den Satz wohl schon mental abgeschlossen und so wechselten die Hausherren munter durch was den Rhythmus sichtlich störte und den Sindelfingern nochmal die Möglichkeit bot den Vorsprung zu verkürzen. Letztendlich konnte Freiburg den Satz aber verbuchen. (22:25)

Satz 2: Knappes Ding!

In Satz 2 hatten beide Mannschaften ihren Rhythmus gefunden. Die Angriffsmaschinerie der Freiburger hatte so ihre Schwierigkeiten mit dem Block der Hadi Schützlinge, diese hatten wiederrum mit der starken Abwehr der Breisgauer ihre Probleme. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf hochklassigem Niveau. Die Abwehr der Gäste um Libero Nico Holze stand stabil und die Mittelangreifer Nascimento und Dörr agierten handlungsschnell im Angriff und Block. Schlussendlich war die Sideout-Stärke der Breisgauer einen Tick besser und sicherten sich auf Satz 2. (23:25)

Satz 3: Abwehrbollwerk zieht den Zahn

Die Kräfte bei den Sindelfingern waren noch vorhanden und Trainer Hadi ermutigte seine Spieler in der Satzpause wieder mehr Risiko im Aufschlag zu gehen. „Es war wichtig für uns das Angriffsspiel der Freiburger so Eindimensional wie möglich zu halten.“ Dies gelang über weite Strecken des Satzes was es dem Block und der sehr gut sortierten Abwehr des VfL einfach machte den Außenangreifern des USC den Zahn zu ziehen. Eine Aufschlagserie von Thomas Meyer zur Mitte des Satzes verhalf zu einem 5-Punkte Vorsprung. Dieser Vorsprung wurde solide verwaltet und sogar noch ausgebaut und brachte den erhofften Satzerfolg. (25:16)

Satz 4: Ein Satz zum vergessen

Mit dem Satzgewinn im Rücken war die Marschroute eigentlich klar für den VfL, doch schnell zeigte sich das nun einige Körner und Wechseloptionen im Team fehlten. Die Aufschläge kamen ohne Druck über die Netzkante was es den Freiburgern einfach machte die Mittelblocker Nascimento und Dörr vor schier unlösbare Aufgaben zustellen. Der Annahmeriegel stand auch nicht mehr stabil und Zuspieler Cartano hatte es schwer die Bälle zu verteilen. Nach 20 Minuten war diese Satz schon vorbei und die Freiburger konnten einen weiteren Sieg feiern.

Für die Spieler des VfL Sindelfingen gilt es sich nun zu regenerieren und gut zu trainieren um am 01.03.2020 einen Sieg gegen die TSG HD-Rohrbach einzutüten.

VfL Sindelfingen: Chris Cartano, Thomas Meyer, Jannik Reich, Sven Metzger, Jeff Nascimento, Thomas Dörr und Nico Holze, Trainer: Ahmad Hadi

Nachdem die Sindelfinger Regionalligavolleyballer am zweiten Januar Wochenende noch einen souveränen 3:0-Sieg gegen den USC Konstanz feiern konnten standen die Schützlinge von Trainer Hadi am vergangenen Wochenende einem ganz anderen Kaliber gegenüber. Dem Tabellendritten aus Botnang hatte man in der Hinrunde noch einen harten Kampf geliefert, jedoch standen die Vorzeichen auf Grund von Krankheiten und Urlauben für das Rückspiel nicht unbedingt auf Sieg.

Der Begin des ersten Satzes war auf beiden Feldseiten von Nervosität geprägt. Die Annahme der Sindelfinger suchte unter der Führung von Aushilfslibero Nico Holze noch nach der Abstimmung und der Block der Botnanger war hier und da noch löchrig. Schnell fand der VfL aber die Abstimmung in der Annahme, so dass Zuspieler Conrad Darmer aus dem Vollen schöpfen konnte. Aber auch der ASV zog sein schnelles Spiel aus einer soliden Annahme auf, besonders den Schnellangriff über die Mitte konnte der Block des VfL nicht stoppen. Bis zum Spielstand von 17:19 waren die Sindelfinger stehts in Schlagdistanz, in der Crunchtime zeigte sich aber der fehlende Trainingsstand und leichte Eigenfehler ermöglichten es den Gastgebern Satz 1 einzutüten.

Trainer Hadi hatte keinen Grund für Auswechslungen und gab nur ein paar Änderungen in der Blockabwehr mit in den zweiten Durchgang. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe wobei die Gäste es schafften einen 2-Punkte Vorsprung zu erspielen und diesen bis zum 18:16 auch verteidigten. Einen kleinen Schreckmoment erlebten die mitgereisten Anhänger der Sindelfinger als Topangreifer Sven Metzger nach einem Angriff einen leichten Krampf in der Wade verspürte, nach einer kurzen Pause ging es aber sofort mit Vollgas weiter. Leider hatten der ASV ein paar Kohlen mehr im Keller. Mit einer starken Aufschlagserie und krachenden Blocks holten Sie sich den zweiten Satz doch noch mit 25:18.

Im dritten Satz konnte auf Seiten des VfL nicht mehr an die starken Leistungen aus den ersten beiden Sätzen angeknüpft werden. Die Gastgeber zogen nun ihr gefürchtet schnelles und stabiles Spiel auf und stellten schon zur Mitte des Satzes, mit einem komfortablen 8-Punkte Vorsprung, alle Weichen auf Sieg. Ein aufbäumen der Sindelfinger blieb leider aus.

Außenangreifer Jonathan Unger fasste den Spieltag treffend zusammen: „Am Ende geht der Sieg in dieser Höhe schon in Ordnung. Wir hatten leider Pech in unserer Vorbereitung auf diesen Spieltag mit Krankheiten und Urlauben. Die nächsten Aufgaben werden nicht leichter aber wir werden alles dafür geben diese Partien zu gewinnen!“

Schon nächstes Wochenende haben die Herren 1 des VfL Sindelfingen die zweite Mannschaft des VfB Friedrichshafen zu Gast. Gegen die Volleyballer vom Bodensee hatte es in der Hinrunde eine deftige 0:3-Klatsche gegeben. Das Spiel findet am Samstag um 20:00 Uhr in Sporthalle Stadtmitte statt, Eintritt ist wie immer frei.

Samstagabend 20Uhr Sporthalle Stadtmitte: Primetime für die Regionalligavolleyballer des VfL Sindelfingen. Zu Gast die 2te Garde der Georgii Allianz Stuttgart. Die Stuttgarter sind gespickt mit ehemaligen Bundesligaspielern und vor allem durch ihr Stellungsspiel und ihre Erfahrung ein unangenehmer Gegner was auch die Sindelfinger zu spüren bekamen.

Verschlafener Anfang

Der erste Satz hatte noch nicht mal richtig angefangen da lagen die Spieler von Trainer Ahmad Hadi schon mit 1:7 hinten. Niemand mochte seinen Augen richtig trauen. Die Aufschläge der Gäste flogen dem Annahmeriegel um Routine Alex Haas nur so um die Ohren, wodurch es Zuspieler Conrad Darmer schwer fiel seinen Angreifern ein leichtes Match-up im Block zu bescheren. Ohne hin ein schwieriges Unterfangen bei den hochgewachsenen Stuttgartern. Beim Stand von 4:11 waren beide Auszeiten schon weg und der VfL hatte auch schon zwei Mal gewechselt. Leider brachten weder die Ansprachen noch die aufmunternden Gesänge der Ersatzspieler den gewünschten Effekt, zu abgeklärt und effektiv spielten die Landeshauptstädter. Erst zum Satzende ließen man es lockerer angehen was wiederrum auf Seiten des VfL zu einem kleine Zwischenspurt animierte und man nochmal etwas Boden gutmachen konnte doch von Anfang an war klar das in diesem Satz nichts mehr zu holen war, was sich so auch im Ergebnis wiederspiegelte (16:25).

Mit purem Willen zum Satzgewinn

Mit einem weiteren Wechsel auf der Außenposition startete der VfL auf Augenhöhe in den zweiten Satz. Der eingewechselte Jannik Reich wusste durch kluge Angriffe und positive Stimmung zu gefallen. Es entwickelte sich eine hitzige Partie mit wildumkämpften Ballwechseln. Eine starke Aufschlagserie durch Sven Metzger brachte die erste deutlichere Führung für die Hausherren mit sich. Anschließend zeigten die Gäste aber wieder warum Sie auch den bis dahin ungeschlagenen Ligaprimus aus Botnang bezwangen. Mit überragendem Stellungspiel in der Abwehr, was die Angreifer des VfL nahe an die Verzweiflung brachte kämpften sich die Stuttgarter wieder heran. In der Crunchtime konnte sich Zuspieler Chris Cartano aber auf die Annahme verlassen und die Mittelangreifer do Nascimento und Dörr zeigten sich hellwach im Angriff und im Block. Unter dem Jubel der Zuschauer wurde Satz 2 gewonnen. (26:24)

Von der Sonnen- zurück in die Schattenseite

Die positiven Emotionen aus dem gewonnenen Satz hielten leider nicht sehr lange. Zu schnell geriet man in alte Gewohnheiten. Annahme und die sehr inkonstanten Aufschläge brachten wieder früh den Genickbruch im dritten Satz. Erschwerend kam hinzu das Fortuna kein Sindelfinger war. Bezeichnen ein Ballwechsel zur Mitte des Satzes als der VfL mehrmals in der Abwehr ausgezeichnet reagierte und das Spielgerät am Leben hielt ehe eine leichte Netzberührung den Ballwechsel zugunsten der Gäste beendete. Kräftezerrend auch die Tatsache das der Ball für jeden Sindelfinger Punkt ca. 3 Mal ins gegnerische Feld gedroschen wurde bis endlich mal ein Punkt dabei raussprang. Hier zeigte sich der große Unterschied der beiden Mannschaften. Die Gäste spielten ruhig und verließen sich auf ihre Erfahrung wohin gegen die Sindelfinger zu oft überhastet agierten und sich so selber im Weg standen (19:25).

Kampfgeist gebrochen

Satz 4 ist schnell erzählt. Die Neckarstädter agierten weiterhin unbeirrt und zeigten effektiven Volleyball nach Lehrbuch. Auf Seiten des VfL viele lange Gesichter die nicht glauben konnten was geschah. Weitere Wechsel zeigten nur kurz Wirkung, zu schnell schaffte es der Stuttgarter Block sich auf neuen Angreifer einzustellen. Im Endeffekt ist das Endergebnis des Satzes etwas zu deutlich, jedoch geht der Spielgewinn zurecht nach Stuttgart.

Einmal schütteln bitte!

„Nächste Woche zeigen wir ein anderes Gesicht“, prophezeit Kapitän Metzger nach dem Spiel. Das sollte auch unbedingt passieren, denn nächsten Samstag kommt der SSC Karlsruhe nach Sindelfingen. Gegen die Fächerstädter hatte man im ersten Saisonspiel einen sicheren 3:0-Sieg nur ein 3:2-Sieg eingefahren. Alle auf Seiten des VfL Sindelfingen sind also gewarnt ihr bestes Volleyball zu zeigen um das Kalenderjahr mit einem Sieg zu beenden.

Spielbeginn gegen den SSC ist um 20 Uhr, Eintritt ist wie immer frei.

 


VfL Sindelfingen: Thomas Dörr, Jeferson do Nascimento, Isidoros Dimitroudis, Magnus Irion, Martin Tischhäuser, Jonathan Unger, Alex Haas, Jannik Reich, Thomas Meyer, Sven Metzger, Christian Cartano, Conrad Darmer, Trainer: Ahmad Hadi