Das erste Spiel im neuen Jahr war für die erste Damenmannschaft des VfL bei einem altbekannten Gegner – dem TSV Leinfelden. Angereist mit 12 Frauen war guter Dinge.

 

Gleich im ersten Satz setzten sich die Sindelfingerinnen komfortabel in Führung. Doch bei jedem Aufschlag-Verlust schmolz der Vorsprung dahin, so dass es am Ende mit 27:25 für Sifi eine hauchdünne Entscheidung war. Der Einbruch, der sich hier bereits andeutete, sollte im zweiten Satz dann endgültig folgen. Viele eigene Aufschlagfehler machten den Damen das Leben schwer. Dazu kam, dass sie mit den gegnerischen Aufschlägen in der Annahme Probleme hatten, wodurch sich der Spielaufbau sehr schwierig gestaltete. So musste der Satz deutlich mit 10 Punkten Vorsprung an das Heimteam abgegeben werden.

Leider verschlief der VfL auch den Start von Satz 3. Selbst die Auszeit von Coach Seidemann beim 1:6 zeigte nicht wie sonst ihre Wirkung. Zwischendrin schien der Punktabstand von 9 Zählern unüberwindbar. Doch in der Mitte des Satzes bei 8:17 startete Sindelfingen eine Aufholjagd. Aufschläge, Abwehr, Zuspiel und Annahme – alles gelang wieder. Es zeigte sich jedoch, dass 9 Punkte zu viel waren. Der Satz ging ebenfalls an das Leinfeldener Team.

In der Stadtmitte Halle sollten Damen 1 als Heimteam sechs Punkte holen. Zwei Punkte wurden daraus.

 

Trotz eines nicht gerade schlechten Spieles gegen den SV Fellbach 2, fehlte einmal mehr die letzte Konsequenz – „der letzte Punch“, wie Trainer Seidemann zusammenfasst. Während der erste Satz noch deutlich mit nur 14 eigenen Punkten verloren ging, zeigten die VfL-Damen ihre Stärken im zweiten Satz. Doch trotz des 25:16-Satzgewinns gab es nach wie vor keinen klaren Favoriten, so setzte sich im dritten und vierten Durchgang keines der beiden Teams richtig ab. Nur gegen Ende zeigten die Gäste aus Fellbach vor allem mit ihren Aufschlägen mehr Durchsetzungsvermögen, so dass das der VfL Sindelfingen das erste Spiel verlor.