KSV Unterkirchberg - VfL Sindelfingen H2 3:2 (25:22, 16:25, 25:11, 21:25, 15:6)


Am Samstagabend wartete auf die zweite Garde des VfL‘s ein unangenehmer Gegner. Mit immer wiederkehrenden Provokationen und leicht unfairen Mittel seitens der Unterkirchberger wurde versucht den Gegner mürbe zu machen. Die Jungs starteten dementsprechend schlecht in das Spiel und im ersten Satz lief man immer einem Rückstand hinterher. Die Abstimmung zwischen Angreifer und Zuspieler war in diesem Satz mangelhaft und somit bekam man keinen Druck im Angriff. Es wurden zu viele Dankebälle einfach dem Gegner geschenkt. Deswegen forderte Trainer Urmoneit eine Reaktion von seinen Spielern, er tauschte auf der Diagonalposition und dadurch wurde das Spiel wieder etwas belebt. Der zweite Satz war eine Machtdemonstration wie man Volleyball wirklich zelebriert. Krachende Blocks, hardcore Angriffe und platzierte Aufschläge ließen den Gegner nicht den Hauch einer Chance. Der Gegner konnte seine mentalen Spielchen nicht durchsetzen weil die Sindelfinger Jungs sich komplett auf Volleyball konzentriert haben. Was dann im 3. Satz passierte konnte sich keiner der Spieler erklären. Man verschlief den Anfang und kam überhaupt nichts Spiel. Der Gegner konnte mit kleinen Sticheleien die Konzentration entsprechend beeinflussen und bei den Jungs lief nichts mehr zustande. Klar wurde dieser Satz zu 11 verloren. 

Im vierten Satz wieder ein komplett anderes Bild der Sindelfinger. Sie knüpften an die Leistung im zweiten Satz an und konnten sich schnell einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Leider haben sie dann mehrere Gänge zurückgeschaltet und damit den Gegner für den 5. Satz wieder warm bzw. heiß gemacht. Der 5. Satz glich dann dem ersten und dritten. 

Das Gute ist, man ist mit einem Punkt auf dem Konto wieder nach Sindelfingen zurückgekehrt, man hätte sich zwar mehr erhofft aber wenn man drei Sätze desaströs spielt, dann kann man mit dem einem Punkt mehr als zufrieden sein. 

In zwei Wochen findet dann ein Derby gegen den TSV Flacht statt. Dort gilt es die Leistung entsprechend abzurufen. Man befindet sich mitten im Abstiegskampf und diesen muss man jetzt annehmen und sich kämpferisch zeigen.