Nach einem spielfreien Wochenende und vollbesetzten Trainingseinheiten fuhren die Regionalligavolleyballer des VfL Sindelfingen nach Fellbach zum Tabellenletzten. Auf dem Papier eine leichte Aufgabe aber Vorsicht war geboten, die Fellbacher hatten ihr letztes Spiel gegen den VfB Friedrichshafen nur knapp mit 2:3 verloren.

Stabile Annahme und starker Metzger

Hochkonzentriert und mit stabiler Annahme begann der erste Satz zu Gunsten des VfL. Der wiedergenesene Libero Magnus Irion zeigte eine gute Leistung und servierte die Annahme punktgenau zu Zuspieler Conrad Darmer der wiederrum aus dem Vollen schöpfen konnte und vor allem die Mittelangreifer Nascimento und Dörr mit Bällen versorgte. Als dann auch noch Sven Metzger mit einer Aufschlagserie glänzte war der erste Satz nur noch Formsache. Mit einem wuchtigen Hinterfeldangriff beendete Thomas Meyer den ersten Satz. (25:16)

Mit Aufschlagdruck zum Satzgewinn

Trainer Hadi hatte keine Gründe zu wechseln und mit der gleichen Starting-Six wurde dort weitergemacht wo man in Satz eins aufgehört hatte. Block und Feldabwehr harmonisierten stark und die entschärften Angriffe wurden gezielt in Punkte umgemünzt. Den größten Anteil am zweiten Satzgewinn hatte allerdings das Aufschlagspiel der Sindelfinger, war es im ersten Satz noch Sven Metzger so zog im zweiten Satz Thomas Meyer, angestachelt durch die verhöhnenden Kommentare der Zuschauer mit einer starken Aufschlagserie nach. Beim Satzball zum 25:15 verstummten jede Wege Kommentare von den Zuschauerrängen.

Ein Satz zum vergessen

In Satz drei zeigte sich leider wieder das große Manko der diesjährigen Saison der Volleyballer des VfL: Die Konstanz. War die Annahme in den ersten beiden Sätzen noch tadellos so fehlerbehaftet war diese im dritten. Die Hausherren hatten nichts mehr zu verlieren, dies merkte man an der Risikobereitschaft bei den Aufschlägen. Beim Stand von 6:13 hatte Trainer Hadi schon beide Auszeiten verbraucht und zwei Mal gewechselt. Als dann auch noch der Block des SV Fellbach zupackte waren die Gedanken schon beim nächsten Satz.

Mit Wut im Bauch zum Sieg

Es schien als würde ein Ruck durch die gesamte Mannschaft gehen, man hatte schon im ersten Saisonspiel ein 2:0 fast verspielt doch diesmal sollte es nicht wiedergeschehen! Mit wieder erstarkter Annahme und viel Wut im Angriff entwickelte sich ein enges Spiel. Beim Stand von 15:15 starteten die Sindelfinger einen Zwischenspurt und holten sich die nächsten 4 Punkte. Doch die Fellbacher gaben sich noch nicht geschlagen und kämpften sich noch einmal ran. Der Matchball durfte Thomas Dörr verbuchen mit einem krachenden Einerblock setzte er dem Spiel ein Ende.

„Das wir nach dem schwachen dritten Satz den vierten wieder mit erhobenem Kopf gespielt haben und uns drei Punkte für die Tabelle sichern konnten ist extrem wichtig gewesen“, resümierte Trainer Hadi.

Ein schweres Spiel steht bevor

Nächste Woche Samstag geht es um 20 Uhr in der Heimmischen Sporthalle Stadtmitte gegen den Nachbarn aus Stuttgart. Die Stuttgarter haben aufhorchen lassen mit einem Sieg gegen den klaren Titelfavoriten aus Botnang.

 


VfL Sindelfingen: Conrad Darmer, Chris Cartano, Thomas Dörr, Jefferson do Nascimento, Sven Metzger, Magnus Irion, Isidoros Dimitroudis, Martin Tischhäuser, Nico Holze, Thomas Meyer, Julian Bubek, Jonathan Unger, Trainer: Ahmad Hadi

Am vergangenen Samstag begrüßte das Team von Trainer Hadi die Gäste der SG MADS-Ostalb in der Sporthalle Stadtmitte. Die Gäste kamen dezimiert nach Sindelfingen doch boten gerade in den ersten beiden Sätzen einen harten Kampf.

Mit kühler Schnauze zum Satzgewinn

Anders wie gewohnt verschliefen die Mannen um Kapitän Sven Metzger nicht den Beginn des Satzes und beim Stand von 5:5 waren schon die ersten engen Ballwechsel gespielt. Auf Seiten der Gäste glänzte vor allem die Annahme, wodurch die Mittelangreifer stark in Szene gesetzt wurden. Bei den Hausherren zeigten sich die Außenangreifer Meyer und Holze in guter Form und beförderten das Spielgerät gekonnt ins gegnerische Feld. Leider schliche Sie zum Ende des Satzes der Fehlerteufel ins Spiel des VfL so dass Trainer Hadi reagierte und Chris Cartano die Zuspielerposition bezog. Der Wechsel fruchtete zunächst nicht wir gewollt doch mit einer Energieleistung aus allen Mannschaftsteilen konnte der Satz noch mit 27:25 gewonnen werden.

Anfang pfui, Ende hui

Was in den ersten zehn Ballwechseln des zweiten Satzes durch die Köpfe der Spieler und Zuschauer ging kann wohl niemand beschreiben. Jeder hoffte auf ein weiter stabiles Spiel wie zum Ende des ersten Satzes aber die Gäste von der Ostalb hatten andere Pläne. Mit starken Aufschlägen und weiterhin stabiler Annahme war schnell ein 6-Punkte Vorsprung erspielt. Beim Stand von 2:8 hatte Trainer Hadi schon beide Auszeiten verpulvert und einige Auswechslungen vorgenommen. Nur schleppend schafften es der VfL den Vorsprung der SG zu minimieren. Die Stimmung auf der gut gefüllten Tribüne wurde immer besser und euphorischer je näher man dem Ausgleich war. Mit einem krachenden Mittelangriff war der Ausgleich zum 20:20 geschafft. Im Anschluss hielten beide Mannschaften ihr Sideout. Durch Unkonzentriertheiten und Streitigkeiten mit dem Schiedsgericht verloren die Gäste kurzfristig den Fokus, dies wurde umgehende durch den VfL bestraft und der Satz ging mit 28:26 nach Sindelfingen.

Leere Tank bei den Gästen

Der zweite 3:0 Sieg der Saison schien greifbar nahe, doch das dachte man auch schon bei anderen Spielen in dieser Saison und so gingen die Spieler des VfL weiter konzentriert in den dritten Satz. Schnell zeigte sich aber, dass der Tank bei den Gästen nur für die ersten beiden Sätze gereicht hat. Die Annahme begann zu schwächeln und die Angriffe fanden ein ums andere Mal den Weg in den Sindelfinger Block. Mit präzisen Aufschlägen und weiterhin wuchtigen Angriffen wurden der SG der Zahn gezogen und der zweite 3:0 Erfolg war unter Dach und Fach.

Spielfrei dann Fellbach

Das nächste Wochenende hat die Erste des VfL Spielfrei und am 30.11 trifft man auf die Zweite des SV Fellbach. Die Fellbacher haben bislang die rote Laterne inne doch sollte die Mannschaft nicht unterschätzt werden, da auch bundesligaerfahrene Spieler in den Reihen des SV auftauchen können.

 


VFL Sindelfingen: Darmer, Cartano, Metzger, Meyer, Holze, Bubek, Dimitroudis, do Nascimento, Dörr, Irion, Reich, Trainer Hadi

In einer Partie auf Augenhöhe und trotz einer guten Leistung verloren die Herren 1 des VfL Sindelfingen mit 1:3 gegen die TG aus Bad Waldsee.


Entschlossener Endspurt zum Satzgewinn

Mit Darmer, Metzger, Haas, Meyer, de Nascimento, Dörr in der Starting-Six starteten die Sindelfinger in die Partie. Obligatorisch wurden die ersten Punkte verschlafen, doch schnell war der Wille da sich heran zu kämpfen. Mit einer soliden Annahme und wuchtigen Angriffen gegen den hohen gegnerischen Block gelang der Ausgleich zur Mitte des Satzes. Besonders Alexander Haas stellte sich als emotionaler Leader auf das Feld und versuchte mit seiner positiven Energie Mitspieler und Zuschauer mitzureißen. Beide Mannschaften agierten auf hohem Niveau, schlussendlich zeigten die Schützlinge von Trainer Hadi aber einen entschlossenen Schlussspurt und holten sich den ersten Satz mit 25:19.

Die Gäste kommen zurück

Es gab keine Gründe für Auswechslungen nur Libero Dimitroudis ersetzten den verletzten Magnus Irion. Schnell wurde klar, dass das Trainerteam der Gäste klare Worte in der Satzpause gefunden hatte. Mit aggressivem Block und überlegten Angriffen erspielten Sie sich einen 5-Punktevorsprung. Die Einwechslung von Björn Metzger brachte nochmal Schwung ins Sindelfinger Block-Bollwerk leider konnte nicht jeder Angriff entschärft werden und die Abwehr des VfL hatte an diesem Tag Schwerstarbeit zu leisten. Ab und an war zwar noch ein Sindelfinger Fuß oder eine Hand am Ball, schlussendlich ging der Satz mit 22:25 aber an die Gäste.

Kurioses in Satz 3

Motiviert und mit dem wissen das alles noch zu gewinnen war starteten beide Mannschaften furios in Durchgang Nummer 3. Einem wuchtigen Longline-Angriff von Sven Metzger folgte ein starker Block der TG, und Zuspieler Darmer auf Seiten des VfL glänzte mit Assen im Aufschlag. Doch was beim Stand von 7:7 passierte passt ohne Zweifel in die Sparte „kurioses“. Alle Augen in der Sporthalle Stadtmitte waren auf das Schiedsrichterduo gerichtet. Der zweite Schiedsrichter hatte einen „Fehler“ in der Sindelfinger Aufstellung bemerkt. Auf dem Aufstellungszettel, der vor jedem Satz an das Schiedsgericht überreicht wird stand die Nummer 1 plötzlich erkannte der Schiedsrichter aber eine 7. Die Nummer 7 saß aber auf der Auswechselbank des VfL. Es entstand eine fast 10-minütige Pause und reichlich Unmut bei Spielern und Trainern des VfL, da der Fehler klar bei Schiedsrichter lag. „Er muss zu Beginn des Satzes die Aufstellung kontrollieren und kann seine Meinung nicht mitten im Spielgeschehen ändern“, brachte ein Zuschauer die Situation auf den Punkt. Nach dieser Unterbrechung und einen geschenkten Punkt an die TG war der Rhythmus des VfL gebrochen und der Satz ging mit 18:25 nach Bad Waldsee.

Kampf wird nicht belohnt

In Durchgang 4 startete dann wirklich die Trikotnummer 7. Die Annahme stand weiter stabil doch die Angriffe des VfL landeten zu oft im Aus oder im Block. Mit dem Wissen eines 2:1 Vorsprungs agierte die TG ihrerseits sehr souverän und lies nichts mehr anbrennen. Auch die Auszeiten und die kleinen zwischen Spurts und kämpferischen Leistungen der Sindelfinger brachten nicht das nötige Glück mit sich. Schlussendlich besiegelte die fehlende Kommunikation während eines Ballwechsels den Satzverlust für die Heimmannschaft. (20:25). Leider bleibt die TG aus Bad Waldsee der Angstgegner des VfL.

Auswärtsspiel in Heidelberg als Aufbauspiel?

Am Samstag fahren die Herren 1 nach Heidelberg um den direkten Tabellennachbar der TSG HD-Rohrbach nach Punkten einzuholen. Man darf gespannt sein ob die Niederlage des letzten Spiels Nachwirkungen zeigt oder ob eine Trotzreaktion durch das Team geht.

 


VfL Sindelfingen: Darmer, Cartano, Metzger S., Metzger B., Dörr, do Nascimento, Haas, Meyer, Holze, Unger, Irion, Dimitroudis, Coach: Hadi

Am vergangenen Samstag spielte die Erste der Sindelfinger Volleyballer gegen den USC aus Freiburg. Ein brisantes Spiel, da nicht weniger als 3 Spieler der Sindelfinger zuvor beim USC spielten. Die Freiburger grüßen vor dem Spieltag vom zweiten Tabellenplatz und galten vor dem Spiel als heimlicher Favorit. Trainer Hadi konnte aber aus dem Vollen schöpfen und musste sogar vor dem Spiel Routinier Alex Haas aus dem Kader nehmen, doch der alte „Haase“ lies es sich nicht nehmen als Co-Trainer sein Team zu unterstützen.

Motiviert in Satz 1

Nach konzentriertem Aufwärmen und Einschlagen starteten beide Mannschaften motiviert in den ersten Satz. Schnell zeigte sich die kleine Schwäche dieser Saison auf der Sindelfinger Seite. Der Start in den Satz wurde mal wieder verschlafen, allerdings stabilisierte sich die Annahme um Libero Irion schnell und Zuspieler Darmer setzte seine Angreifer gekonnt in Szene. Ab Mitte des Satzes entwickelte sich eine enge Partie mit wenigen Fehlern auf beiden Seiten des Netzes und so kostete unglückliche Schiedsrichterentscheidung die Heimmannschaft den ersten Satz. (24:26)

Ohne personelle Änderungen starteten beide Mannschaften in Satz 2. Schnell gestaltete sich wieder ein spannendes Spiel mit Highlights auf beiden Seiten. Kleine Unkonzentriertheiten beim Stand von 10:10, als beide Mannschaften mit jeweils 3 Aufschlagfehlern hintereinander glänzten kosteten Zuschauer so wie Ersatzspieler einige Nerven. In der Crunchtime zeigten sich dann vor allem die beiden Mittelblocker Dörr und Nascimento handlungsstark und setzten mehrere starke Blocks. Schlussendlich beendete Sven Metzger mit einem gefühlvollen Lob den Satz zugunsten des VfL.

Das Trainerteam Hadi/Haas wirkte nur kurz zufrieden nach dem Satzgewinn, zu fahrlässig agierten ihre Schützlinge in Satz 3. Einfache Dankebälle oder sichergeglaubte Abwehrbälle fanden nicht mehr den Weg zum Zuspieler, gleichsam geriet die Annahme in Schwierigkeiten als die Gäste aus dem Breisgau auf wuchtige Sprungaufschläge wechselten. Zu rasch waren die Auszeiten verbraucht und beim Stand von 16:22 war der Glaube an den Satzgewinn dahin.

Tiebreak! Tiebreak!

„Die Festung bleibt auch heute stehen“, mit diesen motivierenden Worten ging es in Satz 4. In der Annahme wurden Irion und Reich durch Dimitroudis und Unger ersetzt und der an diesem Tag überzeugenden Thomas Meyer übernahm mehr Verantwortung. Auch die Freiburger wechselten munter durch, doch die Änderungen bei den Sindelfinger stachen diese aus. Die Hausherren schienen wacher und immer einen Schritt schneller zu sein. Ein kleiner Zwischenspurt zum Stand von 16:20 brachte die Vorentscheidung, durch überlegte Angriffe und Eigenfehler der Gäste ging der Satz verdient mit 25:21 nach Sindelfingen.

Mit einer positiven „Jetzt-erst-Recht“-Mentalität begann der Tiebreak furios für den VfL. Starke Aufschläge und aggressives Blockverhalten sicherten eine 3-Punkte Vorsprung zum Seitenwechsel. Schlussendlich war für die Gäste nichts mehr zu holen da die Annahme nicht mehr so stabil stand wie zu Beginn der Partie und die Angreifer des VfL mit aller Gewalt oder mit Gefühl das Spielgerät am Freiburger Block vorbei ins Feld brachten. Die Freude war groß als man den 3ten Sieg der Saison eingefahren hatte und nun mit etwas Abstand auf das Tabellenende blicken kann.

Ausblick auf das kommende Spiel.

Am kommenden Sonntag heißt es um 16 Uhr wieder alles auf Anfang für die Herren 1 des VfL Sindelfingen, wenn der „Angstgegner“ aus Bad Waldsee in die Sporthalle Stadtmitte kommt, konnte bisher noch kein Duell gegen die TG Bad Waldsee gewonnen werden. Umso mehr benötigen die Volleyballer lautstarke Unterstützung. Eintritt ist wie immer frei.

 


VfL Sindelfingen: Chris Cartano, Conrad Darmer, Sven Metzger, Magnus Irion, Isidoros Dimitroudis, Jefferson do Nascimento, Thomas Dörr, Timo Breuer, Thomas Meyer, Yannik Reich, Jonathan Unger, Nico Holze, Co-Trainer: Alex Haas, Trainer: Ahmad Hadi